1/2003 America bless God
America bless God
Liebe Freunde,
Es ist also wieder so weit. Der Lenz ist da! Die pubertierende Tekno-Tschenereischen erwacht aus dem Winterschlaf und poliert ihren tiefer gelegten Golf GTI um sich auf die kommende Paarungszeit vorzubereiten, während die etwas häuslicher geprägte Gattung, der Hominus Casae, sich als moderner Ehemann zu profilieren versucht und das Selbe mit der Ledercouch, den Wintergartenvitrinen und den Küchestühlen tut. - Auch auf der anderen Seite des grossen Teichs spürt man das Frühlingserwachen. Und so polieren die Amis zu erst wacker die demokratiebringenden Bomben und anschliessend damit den Irakis die Fresse. Die Welt dreht sich also weiter, solang die "stinkigen Franzosen" nicht ihr Veto einlegen und auch in Tschtschenien hält endlich die Demokratie Einzug: "Putain, Putin", wie auch hierzu der Franzose sagen würde.
Wie auch immer, bleibt zu hoffen, dass der positive neue Frühlings-Schwung anhält und Wald, Wiese und Bush weiter (auf)blühen und dass bald auch in Europa die Demokratie Einzug hält, wenn die "GIs" seine Durchlaucht Adams aus dem Lichtenstein wegbomben. (Für Nordkorea ist die USA ja nicht zu ständig, da Kim's Reich von der Chinesischen Volksrepublik demokratisiert werden soll). Die Chinesen haben uns ja an Hand von Tibet demonstriert, dass sich die Welt punkto "brüderlicher Wiedervereinigung" von dem roten Riesen ein Beispiel nehmen sollte.
Fernab dieser weltpolitischen Schachspielerei, auf einer Bauernspielfigur, die sich aus Neutralitätsgründen absichtlich vom Spielfeld in Abseits manöveriert, versucht ein winziges Staubkörnen es den ganz Grossen gleich zu tun und strebt nach etwas frischem Wind. So hat der gute Mann seine mobile Überall-sofort-wohnbar-packung, die sich an knapp zehn verschiedenen Domizilen bewährt hat, in die zahlreichen Einzelteile zerlegt und seinen Wohnsitz im Hirzel per sofort wieder aufgenommen. Wer wissen will, was in dieser "Wanderzeit" genau alles passiert ist findet, die ersten Berichte des Diakoniepraktikums unter www.ypom.ch/diakonie. Aber jetzt werde ich mich, ab Montag, erstenmal um meine vierjährige Ausbildung zum Teenie-Schreck an der Pädagogischen Hochschule in Zürich kümmern. (Nutzt das staatliche Angebot solange die Zahnbürstenzangen- Melchstuhl- und Freiheitssünelifront noch etwas davon übrig lässt.)
In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute und Friede sei mit Euch, Freunde
America bless God (Oder war das umgekehrt? Egal)
Adi "Muck" Marti
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